Film und Ausstellung zur Stolpersteinaktion

Unter dem Titel „Orte der Erinnerung“ hat die Europastadt Saarlouis eine filmische Dokumentation der im Frühjahr durchgeführten Verlegung von Stolpersteinen für Gewaltopfer des Nationalsozialismus fertigen lassen.

Der Film und ein interessant gestaltetes Begleitheft informieren über den Lebensweg der Opfer und enthalten Interviews und Kommentare von Verwandten der Opfer, die bei der Verlegung der Steine durch den Kölner Künstler Gunter Demnig in Saarlouis anwesend waren. Die Produktion erfolgte durch das Adolf Bender-Zentrum St. Wendel.

Der Film ist gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro beim Stadt-Info im Rathaus und im Städtischen Museum erhältlich.

In diesem Zusammenhang wird auch auf die Ausstellung „Orte der Erinnerung“ im Foyer des Saarlouiser Rathauses aufmerksam gemacht. Sie läuft noch bis 2. Dezember und ist während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Das Kulturamt der Stadt bietet Schulen die Ausstellung an. Interessenten können sich beim Kulturamt unter der Telefon-Nr. 06831/443-412 vormerken lassen.

Autor: Walter Birk

Ein wichtiges Dokument gegen das Vergessen

„Orte der Erinnerung“ ist der Titel einer Ausstellung, die derzeit im Foyer des Saarlouiser Rathauses zu sehen ist. Zusammen mit einer Filmdokumentation ist damit die Aktion „Stolpersteine“ für 2011 abgeschlossen.

Im Frühjahr dieses Jahres wurden in Saarlouis „Stolpersteine“ zum Gedenken an zwölf Opfer des Nationalsozialismus verlegt. Das städtische Kulturamt und das Adolf-Bender-Zentrum Sankt Wendel holten die Aktion des Kölner Künstlers Günter Demnig nach Saarlouis, wo er vor den Wohnhäusern der Opfer die Gedenksteine verlegte.

Ihr Schicksal veranschaulicht nun eine Ausstellung im Saarlouiser Rathaus. Sechs große Schautafeln informieren über die letzten Stationen von 12 Menschen, deren Leben auf tragische Weise endete. Dort wird berichtet von der 10-jährigen Marlies Löb, die aufgrund ihrer Wachstumsstörungen, gegen den Willen ihrer Mutter, in ein Heim gebracht wurde und nach zwei Monaten unter unklaren Umständen starb. Der Schuster Peter Berger wurde wegen seiner Aktivitäten in der kommunistischen Partei verfolgt und schließlich, trotz Erblindung, verhaftet und im KZ Dachau ermordet. Die Schicksale sind grausam und machen betroffen. „Wir dürfen nicht aufhören, zu erinnern, das sind wir den nachfolgenden Generationen schuldig“, sagte Oberbürgermeister Roland Henz bei der Ausstellungseröffnung. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Schülerinnen und Schülern, die die Geschichten der Opfer aufbereitet haben. Beteiligt waren das Max-Planck-Gymnasium, das Stadtgartengymnasium und das TGSBBZ Saarlouis.

Als Mahnmal gegen Rassismus und Fremdenhass bezeichnete Kulturamtsleiter Walter Birk die Aktion „Stolpersteine“. An einem „Runden Tisch“, der im Rahmen der Aktion ins Leben gerufen worden war, beteiligten sich über 100 Menschen. Birk bedankte sich beim Saarlouiser Stadtrat, der die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt hatte. Willi Portz vom Adolf-Bender-Zentrum lobte das Engagement der Jugendlichen, die sich mit dieser Thematik beschäftigt hatten. Die Ausstellung sein ein wichtiges Dokument gegen das Vergessen. Zur Ausstellungseröffnung in Saarlouis war auch Patrik Lauer, Bürgermeister von Nalbach, gekommen, denn auch dort ist die Verlegung von Stolpersteinen geplant. Im Anschluss wurde die bewegende filmische Dokumentation von Susanne Schmidt im Empfangssaal gezeigt. Neben der Verlegung der „Stolpersteine“, die hier zu sehen ist, kamen auch Angehörige der Ermordeten zu Wort.

Die Ausstellung ist noch bis 2. Dezember im Foyer des Saarlouiser Rathauses zu sehen. Hier liegen auch Infobroschüren über die Aktion, die Standorte der Steine und die Schicksale der Betroffenen aus.

Autor: Sabine Schmitt

 

Steine lassen in Gedanken stolpern

„Stolpersteine“ heißt eine Aktion des Kölner Künstlers Günter Demnig, mit der an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert wird. Nun wurden auch in Saarlouis 12 Steine verlegt, weitere sollen folgen.

Mit weniger als 100 Quadratzentimetern ist jeder „Stolperstein“ nicht größer als ein herkömmlicher Pflasterstein. Sie werden ebenerdig verlegt und es ist zunächst die goldfarbene Oberfläche, die Aufmerksamkeit und Neugier im Vorbeigehen weckt. Man bleibt stehen, stolpert quasi in Gedanken und erkennt eine Inschrift. Dahinter verbirgt sich das Schicksal eines oder mehrer Menschen.

In Saarlouis wurden jetzt 12 Stolpersteine vor sechs Häusern verlegt, in denen die Gewaltopfer früher wohnten. Vor dem „Haus Cahn“, Kaiser-Friedrich-Ring 31, begann der emotionale Rundgang durch die Innenstadt. Mehr als 100 Anwesende, darunter auch Angehörige, waren dabei, als Günter Demnig hier die ersten vier Steine verlegte. Von dort ging es zu den weiteren Standorten. Insgesamt wurden bereits 28.000 Steine in über 600 europäischen Städten verlegt und fast täglich kommen neue hinzu.

Bewegender Film und Diskussion am Vorabend der Aktion

„Damit erinnern wir an ein dunkles Kapitel in unserer Geschichte“, sagte Oberbürgermeister Roland Henz. Man darf die Verbrechen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft nicht ruhen lassen. „Ein Mensch ist vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, sagte Günter Demnig, der am Vorabend der Stolpersteinverlegung im Theater am Ring sein Projekt vorstellte. Zuvor wurde der Film „Musik zum Sterben, Musik zum Leben“ über die in Saarlouis geborene Jüdin Esther Bejarano gezeigt. Die heute 87-jährige hat Ausschwitz überlebt. Sie war aus Hamburg angereist und berichtete den Zuhörern aus dem finsteren Kapitel ihres Lebens, über das sie viele Jahre nicht sprechen konnte. Sie hat all ihre Kraft und ihren Mut aufgebracht und spricht heute vor allem in Schulen über ihre Vergangenheit. „Man muss sich einmischen“, betonte sie.

Irrtum mit dem Leben bezahlt

In der Aktion eingebunden waren Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums. Sie recherchierten über die Opfer in Saarlouis, sprachen mit Bewohnern eines Altenheims und trugen während der Steinverlegung die Biografien der Opfer vor. Dabei wurde deutlich, dass viele Betroffene trotz der Schikanen glaubten, es werde alles wieder gut. Ein fataler Irrtum, den sie schließlich mit ihrem Leben bezahlten. In Saarlouis sind über 100 Menschen von den Nationalsozialisten ermordet worden.

„Die Aktion basiert auf zwei Säulen, den Initiatoren und den Paten“, erklärte Günter Demnig. In Saarlouis zeichneten das Kulturamt in Kooperation mit dem Adolf-Bender-Zentrum Sankt Wendel verantwortlich. Für 95 Euro kann man eine Patenschaft für einen Stein erwerben, in Saarlouis sind alle verlegten Steine bereits vergeben. In einer Fortsetzung der Aktion kommen aber noch weitere Steine hinzu.


Autor:
Sabine Schmitt

Es kann wieder geschehen

Am Freitag, 8. April um 9 Uhr werden in Saarlouis die ersten Stolpersteine in Gedenken an einzelne Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verlegt. Der Auftakt erfolgt vor dem Haus Cahn, Kaiser-Friedrich-Ring 31.

„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen, darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben“, zitierte Oberbürgermeister Roland Henz den Spruch am Eingang des Holocaust-Denkmals in Berlin. „Das ist auch gleichzeitig die Antwort auf die häufig gestellte Frage, warum wir die Vergangenheit nicht ruhen lassen“, unterstrich Henz in einer Pressekonferenz im Saarlouiser Rathaus. Daher verlegt die Stadt Saarlouis in Kooperation mit dem Adolf-Bender-Zentrum in St. Wendel Stolpersteine des Kölner Künstlers Günter Demnig in Gedenken an Menschen, die unter schlimmsten Umständen ums Leben gekommen sind.

In einer ersten Aktion, der weitere folgen sollen, wird man jüdischen Mitbürgern, politisch Verfolgten und Euthanasieopfern gedenken. Die Steine werden vor sechs Häusern in Saarlouis verlegt, in denen die Opfer zuletzt gewohnt hatten und ebenerdig in den Gehweg eingelassen, denn man soll nicht „körperlich“ stolpern, sondern „gedanklich“, indem man stehen bleibt und die Inschrift liest. Zum Lesen der Inschrift muss man sich verbeugen, was bewusst gewollt ist. Es ist eine Verbeugung vor dem Menschen, an den erinnert wird. Für die Steine übernahmen verschiedene Organisationen, Vereine und Angehörige der Opfer eine Patenschaft.

Ein Stück Seelenfrieden wiedergegeben

Der Großneffe eines der Opfer denen man gedenken wird und der heute in München lebt, wird am Aktionstag nach Saarlouis kommen. In einem persönlichen Brief betonte er, dass man den Angehörigen, die das Schreckliche nie verkraftet hätten, auf diese Weise ein Stück Seelenfrieden wiedergebe. Oberbürgermeister Roland Henz bedankte sich bei Walter Birk und Dr. Claudia Wiotte-Franz vom städtischen Kulturamt, die die Aktion in Saarlouis gemeinsam mit Willi Portz vom Adolf-Bender-Zentrum in St. Wendel angekurbelt haben. Nachdem der Kölner Künstler und Initiator des Memorial-Projektes Günter Demnig der Verlegung von Stolpersteinen in Saarlouis zugestimmt hatte, gründete man einen „runden Tisch“, an dem sich rund 70 Interessierte beteiligten.

Besonderes Engagement des MPG

„Von Anfang an war klar, dass die Bürgerinnen und Bürger die Aktion tragen sollten“, erklärte Kulturamtsleiter Walter Birk. Besonders hervorzuheben sei das Engagement des Max-Planck-Gymnasiums. Unter Leitung des Schulleiters Dr. Jürgen Hannig und der Geschichtslehrerin Magda Spurk wurde eine Projektgruppe gegründet, die zusammen mit Susanne Schmitt vom Adolf-Bender-Zentrum die Opfer-Biografien erarbeitete, Zeitzeugen befragte und Daten für eine Publikation zusammentrug. Die Schülerinnen und Schüler werden das Projekt auch filmisch begleiten.

Filmabend am 7. April und Gottesdienst am 8. April

Am Donnerstag, 7. April um 20 Uhr wird der Günter Demnig im Theater am Ring die von ihm 1997 ins Leben gerufene Aktion erläutern. Mittlerweile wurden an 28.000 Standorten in rund 500 Städten Europas Stolpersteine verlegt. Weiter wird an diesem Abend der Film „Musik zum Sterben, Musik zum Leben“ über die in Saarlouis geborene Esther Bejarano geb. Loewy gezeigt. Sie hatte den Holocaust nur überlebt, weil sie im Mädchenorchester von Ausschwitz Akkordeon spielte. Sie wird an der Veranstaltung teilnehmen und aus ihrem Leben erzählen. Am Freitag, 8. April um 19 Uhr findet in der Pfarrkirche St. Ludwig ein ökumenischer Gedenkgottesdienst statt, der vom Max-Planck-Gymnasium und den Technisch-Gewerblichen und Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum gestaltet wird.

Standorte

Gedenken an die Opfer

Kaiser-Friedrich-Ring 31 - Leo Cahn, Emilie „Julie“ Cahn geb. Fribourg, Leonie Cahn geb. Fribourg und Dr. Ludwig Wolf

Prof.-Notton-Str. 13 - Hans Meyer, Martha Rosa Meyer geb. Hanau und Helga Johanna Meyer

Sonnenstr. 11 - Peter und Nikolaus Berger

Silberherzstr. 3 - Fritz Ellmer

Schwarzochsenstr. - Marlies Löb

Provinzialstr. 88 - Josef Keil
Autor: Sabine Schmitt

Filmvorführung „STOLPERSTEIN“

Im Vorfeld der Verlegung der ersten Stolpersteine in Saarlouis fand in der vergangenen Woche die Filmvorführung „STOLPERSTEIN“ im Kino Capitol in Saarlouis statt. Die Kreisstadt Saarlouis hatte in Zusammenarbeit mit dem Lokalen Bündnis für Familie Saarlouis, der städtischen Jugendarbeit und dem Kreisjugendamt Saarlouis Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, sich mit dem europaweiten Projekt „Stolpersteine“ des Künstlers und Initiators, Gunter Demnig, auseinanderzusetzen. Im Rahmen von zwei Filmvorführungen, zu der Dr. Claudia Wiotte-Franz von der Kreisstadt Saarlouis zahlrieche Schülerinnen und Schüler begrüßte, wurde reger Gebrauch davon gemacht. Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank Schule, des Saarlouiser Gymnasiums am Stadtgartens, des Max-Planck-Gymnasiums Saarlouis und einige Einzelpersonen sahen den Dokumentarfilm und waren sehr beeindruckt.

Der Film zeigt den rastlosen Künstler auf seinen Touren durch Deutschland und Europa und führt zu Menschen, bei denen diese Steine auf ganz unterschiedliche Weise einen Nerv treffen. Zwei Sinti-Frauen in Österreich empfinden den „Stolperstein“ für den Großvater als Grabsteinersatz und wollen in einem kleinen Dorf ein Zeichen für ihre, fast vollständig ermordete, Großfamilie setzen. Ein Überlebender in England kämpft mit der Stadt München und der Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland um die Steine seiner Eltern – die die Stadt vor seinem alten Haus wieder entfernt hat. Drei Frauen in Hamburg verarbeiten das schwierige Erbe ihrer SS-Väter, indem sie regelmäßig „Stolpersteine“ polieren. Und in Ungarn will eine junge Frau durch das Kunstprojekt ihre Landsleute zum Reden über eine verdrängte Vergangenheit bringen.

Im Anschluss stand Willi Portz vom Adolf-Bender-Zentrum St. Wendel und Walter Löb als Zeitzeuge, dessen Schwester Marlies 1943 in Hadamer von NS Ärzten ermordet worden war, zum Gespräch zur Verfügung. Die Filmvorführungen waren ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte der NS-Zeit und eine gute Gelegenheit über Toleranz und Fremdenfeindlichkeit zu diskutieren.

Das Projekt „Stolpersteine für Saarlouis“ wird dazu beitragen, dass an Saarlouiser NS-Opfer erinnert wird, ihnen die entsprechende Ehre erwiesen wird und ihr Name und ihr Schicksale in Erinnerung bleiben.

Wer (z.B. Schulen, Institutionen, Einzelpersonen) Interesse hat auch zukünftig am Projekt „Stolpersteine für Saarlouis“ mitzuarbeiten, ist recht herzlich eingeladen und wendet sich bitte an das Kulturamt der Kreisstadt Saarlouis, Tel.: 06831/443-416/413.

Der Film „STOPLERSTEIN“ kann von Schulen und Institutionen bei der Kreisstadt Saarlouis kostenlos ausgeliehen werden. Michael Leinenbach und Dr. Claudia Wiotte-Franz von der Kreisstadt Saarlouis stehen auch für Diskussionsveranstaltungen zum Thema des Filmes in den jeweiligen Einrichtungen gerne zur Verfügung. (Tel.: 06831/443-437 oder 413).

- Flyer Stolpersteine – Innenansicht
- Flyer Stolpersteine – Aussenansicht 

Stolpersteine für Gewaltopfer

Mit der Aktion Stolpersteine will die Stadt Saarlouis Zeichen wider das Vergessen setzen. Zwölf Gewaltopfern des Naziregimes sollen Gedenksteine gewidmet werden. Die Verlegung der Steine nimmt der Kölner Künstler Gunter Demnig am Freitag, 8. April, an verschiedenen Standorten vor. Der Auftakt erfolgt um 9 Uhr vor dem sog. Haus Cahn, Kaiser-Friedrich-Ring 31.

Am Vorabend, Donnerstag, 7. April, 20 Uhr, wird der Künstler in einer öffentlichen Veranstaltung im Theater am Ring die von ihm 1997 ins Leben gerufene Aktion, an der inzwischen viele Länder Europas teilgenommen haben, erläutern.

Außerdem wird ein Film über die in Saarlouis geborene Esther Bejarano geb. Loewy mit dem Titel „Musik zum Sterben, Musik zum Leben“ gezeigt. Sie hatte den Holocaust nur deshalb überlebt, weil sie im Mädchenorchester von Auschwitz Akkordeon spielte. Sie wird an der Veranstaltung teilnehmen und aus ihrem Leben erzählen.

Schließlich sei noch darauf verwiesen, dass es zur Aktion Stolpersteine ein Schülerprojekt vom Max-Planck-Gymnasium gibt. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden in der Veranstaltung über die Ergebnisse ihrer Arbeit, insbesondere über das Schicksal der Gewaltopfer, berichten.

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt der Journalist Gerhard Alt. Der Eintritt ist frei.

Schließlich wird auf Initiative eines Arbeitskreises der evangelischen und katholischen Kirche am Freitag, 8. April, 19 Uhr, in der Pfarrkirche St. Ludwig am Großen Markt ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer des Max-Planck-Gymnasiums und des Technisch-Gewerblichen und Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrums, die den Gottesdienst gestalten, haben das Thema „Stolpersteine gestern und heute“ gewählt. Im Gottesdienst wird inhaltlich eine Brücke geschlagen von den Stolpersteinen, die tagsüber im Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Regimes verlegt worden sind, hin zu den Leidtragenden und Opfern unserer heutigen Gesellschaft. Die musikalische Gestaltung übernehmen die Halleluja-Singers aus Beaumarais.

Autor/in: Walter Birk, Kulturamt